Erosionsschutzgewebe JG 500

Das JG 500 Jutegewebe wird zur Sicherung von erosionsgefährdeten Böschungen oder sonstigen Flächen mit geringer Neigung (Böschungen bis 10° Steigung) eingesetzt. Es eignet sich idealerweise überall dort, wo die Erosionsgefahr aufgrund der Geländeneigung und der Bodenverhältnisse beziehungsweise der topographischen Lage als gering eingeschätzt wird.

Durch die Verwendung des JG 500 Jutegewebes wird die erosive Wirkung des Regenwassers vermindert und die Wasserhaltefähigkeit des Bodens gefördert. Gleichzeitig wird eine Verbesserung des Mikroklimas erreicht und eine schnellere Keimung des Saatgutes ermöglicht. Insbesondere in kritischen Entwicklungsphasen wie beispielsweise in Trockenperioden oder nach der Keimung kann durch den Einsatz des JG 500 Jutegewebes eine ausreichende Wasserversorgung bewirkt werden.

Die Lebensdauer des Jutegewebes beträgt in Abhängigkeit von den spezifischen Standortverhältnissen bis zu 12 Monate. Das JG 500 Jutegewebe besteht zu 100 % aus unbehandeltem Jutegarn und ist somit vollständig biologisch abbaubar.

Anwendung

Die Verlegung des JG 500 Jutegewebes erfolgt auf eine vorbereitete Fläche. Das Jutegewebe muss vollflächig und ohne Hohlräume auf dem Boden aufliegen. Die einzelnen Bahnen sind senkrecht zur Böschungsneigung flächig nebeneinander zu verlegen. Die Überlappung an den senkrechten Längsstößen sollte ca. 10-20 cm und an den Querstößen 20-30 cm betragen. Die offene Kante der Überlappung muss der Hauptwindrichtung abgewandt sein. Querstöße sind grundsätzlich von oben nach unten zu überlappen. Die oberen und unteren Enden des Erosionsschutzgewebes sind an der Böschungsschulter und am Böschungsfuß ca. 10-20 cm tief einzugraben und zu befestigen. Die Befestigung erfolgt mit Hilfe von Holzpflöcken oder Drahtbügeln.

Abmessungen

Breite pro Bahn 1,22 m
Länge pro Bahn 50,00 m
Fläche pro Bahn 61 m²
Menge pro Ballen 610 m²
Gewicht pro Ballen 305 kg